Geschichte

Die LNVL a.s.b.l. wurde im Jahre 1920 auf Anregung von Jean Morbach gegründet unter dem Namen „Société pour la protection des animaux et des sites“. Schon 1921 wurde sie in „Ligue luxembourgeoise pour la protection des oiseaux utiles“ umgetauft und wurde 1953 zur „Ligue luxembourgeoise pour l’Etude et la Protection des Oiseaux“. 1983 wurde sie zur „Lëtzebuerger Natur- a Vulleschutzliga“ (LNVL).

Auch wenn das Tätigkeitsspektrum der LNVL sich auf Naturschutz allgemein erweitert hat, so sind nach wie vor in ihren Reihen die lokalen Spezialisten der Vogelkunde sehr aktiv, was die derzeitige Namensgebung erklärt.
Als Konstante durch die Geschichte der LNVL zieht sich ihr Einsatz für die Evolution naturschutzrelevanter Gesetzgebung: so wurde auf unentwegtes Drängen der LNVL die 1904 von Luxemburg ratifizierte internationale Konvention zum Vogelschutz 1928 endlich in nationales Recht umgesetzt. Bei der Ausarbeitung des ersten Naturschutzgesetzes von 1982 war die LNVL ebenso stark beteiligt wie bei der Neufassung aus dem Jahr 2004. Für die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie von 1979 in nationales Recht und die damit verbundenen Gebietsausweisungen, konnte die LNVL die benötigten ornithologischen Daten liefern.

 
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